vienna rulez

Sonntag, 29. Mai 2011

Lange Nacht der Kirchen

Letzten Freitag war es wieder so weit: Herold nahm mit Herrn Sokrates an Veranstaltungen der Langen Nacht der Kirchen teil.

Anbei die Illustration des detaillierten Berichts von Herrn Sokrates in chronologischer Reihenfolge:

grienst

orches

august

sakristan

sakristei

stephan

Sonntag, 8. August 2010

Mitten in Wien

Auch heuer war Herold wieder mit Herrn Sokrates beim Jazz-Brunch auf dem Rathausplatz, wo Herr Sokrates, einer der letzten aufrechten Sozialisten, Würstel mit Ketchup aß:



Nichtsdestoweniger zeigt die Rathausuhr ganztägig 8.20 Uhr, obwohl es für die SPÖ hinsichtlich der kommenden Wahlen längst 5 vor 12 ist. Wie sonst lässt sich erklären, dass der Sitz für H.C. bereits jetzt geliefert wird?



Während aus sicherer Entfernung diverse Blues der Action-Brothers zu hören waren, gab es auch genug Gelegenheit für Sozialstudien.

Zu den Errungenschaften des Life Balls zählt, dass sich gleichgeschlechtliche Paare nicht mehr verstecken müssen:



Daneben wurde Herold Zeuge eines Gesprächs, in dem der Mord an einer 80jährigen Frau mittels Axt kritisiert wurde. „Dafür hätte er ja auch Tabletten nehmen können.“

Alles in allem ein gelungener Nachmittag – nächstes Jahr wieder!

Montag, 14. Juni 2010

Keine Freundschaft am Buffet

Untertitel: Wenn die Erde bebt und das Ohr zittert

Kurz bevor Herold seinen nächsten Urlaub antritt, wurde er heute von Frau Vizebürgermeisterin Brauner zu einem Sommerfest geladen.

DSC_5175

Nach der obligatorischen Ansprache

vzbgm

erfolgte die Schlacht der Genossen am Buffet:

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Und zum Trost für diejenigen, die lieber im TV die Fußball-WM gesehen hätten, sang ein hochkarätiger Chor u.a. ein italienisches Partisanen-Lied und "The Lion Sleeps tonight":

Film 500 KB WMV

PS: Aufgrund statischer Gutachten wurde Bürgermeister Häupl von einer Teilnahme auf dieser Event-Bühne abgeraten.

Sonntag, 28. März 2010

Die Biberkoalition

Die Alte Donau ist ein beliebtes Erholungsgebiet der Wiener und in der Badesaison wird hier gerne Schatten unter den großen, alten Bäumen gesucht. Um Bürgerprotesten vorzubeugen, wirbt die Magistratsabteilung immer wieder mit großen Anschlagtafeln um Verständnis und erklärt, warum Bäume gefällt werden müssen.

Heuer ist allerdings ein neues Phänomen zu beobachten: Entlang des Ufers wurden von Bibern reihenweise Bäume gefällt:

DSC_1146a

Mit dieser biologischen Waffe ist Bürgermeister Häupl ein genialer Schachzug gelungen, durch den er die Opposition ausgetrickst und neue Wähler gewonnen hat. Durch die großflächige Abholzung wurden die Liegeflächen am Ufer vergrößert und "die Riviera der Wiener" für noch mehr Badegäste zugänglich gemacht.

„Die Schwarzen“ werden sich nicht aufregen, weil durch den reduzierten Baumbestand womöglich Baugründe für kaufkräftige Klientel geschaffen wurden und die Grünen dürfen sich nicht aufregen, weil das Ausrotten von Bibern, wodurch das Abholzen verhindert würde, gegen ihre eigene Ideologie wäre. Bleibt noch die FPÖ, aber die regt sich sowieso über alles auf.

Sonntag, 7. Februar 2010

Optische Appetitzügler

Neben Humboldt bietet auch das WIFI in vielen Bereichen Weiterbildung für Zahlungskräftige.

Kreative und alle, die es noch werden wollen, finden im WIFI-Angebot den Kurs "Werbeakademie" um wohlfeile 2.050 Euro pro Semester. Gelehrt wird u.a. Schaufensterdekoration, das Ergebnis kann in Ausstellungskojen bewundert besichtigt werden:

DSCN0286

Sollten Sie jedoch der Meinung sein, dass die Neo-Dekorateure keine Ahnung von ihrem Metier haben, kennen Sie den Geschmack der Wienerinnen und Wiener nicht. Als der Wiener Handel Ende 2009 das attraktivste Schaufenster Wiens suchte, gewann in einer online-Abstimmung die Auslage eines Ladens im 7. Bezirk:

DSC_4747a

Donnerstag, 6. November 2008

Brand aus!

Unweit der WKO, die Selbständige mit ihren Pflichtbeiträgen „gebrannt“ haben, steht auf der Wiedner Hauptstraße 60 b ein Haus, das im Mittelalter ein Kloster war. (Im Garten sieht man noch den Chor der Kirche.)

Unter Joseph II wurde aus dem Bauwerk eine berüchtigte Spielhölle, die von den meisten Besuchern „abbrennt“ verlassen wurde. Seit damals wird das Objekt von den Wiednern "das abbrennte Haus" genannt.

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In den zwanziger Jahren war hier das Heim der Sozialistischen Arbeiterjugend, wo Bruno Kreisky immer in einem blauen Gabardineanzug erschien, damit ihm seine Eltern den Besuch in der Tanzschule Elmayer glaubten.

Seit 1976 befindet sich in dem Gebäudekomplex das Theater "Freie Bühne Wieden“, in dem von Annemarie Düringer über Chaim Eisenberg bis Yaacov Shapiro Akteure aus verschiedensten Bereichen spielten - auf jeden Fall eine brandheiße Adresse!

Montag, 3. November 2008

Es war einmal

Wie auch Herr Sokrates schon berichtet hat, ist seit 26. Oktober das Ringelspiel der Wiener Straßenbahnlinien 1 und 2 Geschichte. Wer jetzt den 1. Bezirk umrunden will, muss umsteigen.

Besonders hart betrifft diese Umstellung jene, welche im geschützten Bereich eines öffentlichen Verkehrsmittels ein Schläfchen abhalten und danach trotzdem nicht JWD aufwachen wollen:

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Für Touristen besteht jedoch kein Grund zur Verzweiflung: Die "1-er-Tour“ kann man ohne Weiteres zu Fuß erledigen und ab Anfang April wird als neue Abzocke eine eigene Touristen-Bim um den Ring fahren.

Montag, 27. Oktober 2008

Dabei sein ist alles!

Herold hat letzten Samstag am 5. Wiener Fotomarathon teilgenommen. 1.200 durch das Starterkit leicht zu identifizierende Teilnehmer jagten von 9.00 bis 21.00 Uhr mit Fototaschen, Rucksäcken, Fototrolleys und Stativen durch die Stadt, um 24 vorgegebene Themen in festgelegter Reihenfolge visuell umzusetzen.

Die letzte Aufgabe lautete: „Alles dreht sich“

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(Dies war die erste Version, Herold hat schließlich doch noch ein besseres Motiv gefunden.)

Als Herold um 19.00 Uhr (in jeder Hinsicht fertig) seinen Chip abgab, hatten bereits 200 Kandidaten w. o. gegeben - ein Platz unter den ersten 1.000 ist ihm somit sicher.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Kleinkrieg der Plakatierer

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Was Sie hier sehen, ist sowohl ein Paradoxon als auch eine innovative Werbekampagne der Plakatfirma Gewista (= der Gemeinde Wien nahestehendes Unternehmen mit dem Monopol auf Rolling Boards, Plakate, City-Lights, Litfaßsäulen etc.).

Weil die Stadtväter freies Plakatieren als Belästigung empfinden, wurde der Firma mit dem sinnigen Namen „Kultur:Plakat“ (eine 70-%-Tochter der Gewista) der Auftrag erteilt, alle illegalen Plakate - also nicht von der Gewista angebrachte - durch Überkleben zu "entfernen".

Montag, 2. Juni 2008

Wohin werden Sie strullen?

Nur noch 27 Tage, dann ist die Fußball-EM vorbei.

Bis es aber so weit ist, werden sich ab nächste Woche täglich 100.000 Besucher freiwillig von irgendwelchen Typen abgreifen und ihre Getränke wegnehmen lassen und dafür einen halben Liter Bier um 4,50 Euro und Wasser um 3,00 Euro kaufen (900 bzw. 2000 % teurer als im Supermarkt). Ende Juni werden im Bereich der Fan-Zone die Bäume ihre braunen Blätter fallen lassen, denn das Areal wird trotz der 1.200 WC-Anlagen (die Telefonzellen und Hauseingänge nicht eingerechnet) zugepisst sein.

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Die Kroaten werden Österreich hinauskicken, gegen Deutschland haben die Ösis sowieso keine Chance und auch Polen ist für unsere Fußball-Schlaffis unschlagbar.

Österreich nimmt an der EM daher vorwiegend als Veranstalter teil. Die Leidtragenden sind aber nicht die Fußballfans, sondern die Wiener und Städte-Touristen: Bei der größten Stadtverschandelungs-Aktion seit Menschengedenken ist in den nächsten Wochen die ganze Stadt im Ausnahmezustand und in Geiselhaft fanatischer Fußball-Freaks.

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zum Vergrößern anklicken

Alternativen zur EM sind ein Aufenthalt außer Landes sowie diese Plattform mit Veranstaltungstipps und anderen Ausweichmöglichkeiten.

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