pecunia non olet

Donnerstag, 3. April 2008

Flatscreen mit Röhre

Einkaufen für den täglichen Bedarf muss nicht langweilig sein, denn der Besuch in Supermärkten hat oft hohen Spaßfaktor. So bringt eine große Handelskette, die zum Rewe-Konzern gehört, dieses Überraschungsei im Angebot:

CIMG0853

Flach ist hier nicht gleich flach. Aber auch unter Berücksichtigung, dass Werbung eine starke Neigung zur Verflachung hat, liefert diese Reklame dann wirklich ein ausgeprägtes Flachbild.

Es ist eben verdammt hart, der Beste zu sein!

Donnerstag, 7. Februar 2008

Öldürür

Online-Anzeigenportale stellen eine Internet-Plattform für den Kauf und Verkauf von Waren zur Verfügung und bieten so die Möglichkeit, Geschäfte abzuwickeln.

Das Rezept eines schnellen Verkaufs ist ähnlich der Gestaltung eines erfolgreichen Blog-Beitrages:
  • informativer Titel für den ersten Eindruck
  • aussagekräftige(s) Foto(s) und
  • zielgruppenspezifische Sprache
Aus der großen Auswahl von Online-Portalen seien zwei herausgegriffen: das allgemein bekannte eBay, über das Sie auch Ihre Großmutter kostenpflichtig verhökern können und das verhältnismäßig junge österreichische Gratis-Webportal willhaben, dem jedoch keineswegs internationales Potenzial abgesprochen werden kann.
Als Beweis soll Ihnen folgende interessante Beschreibung des Geschäftsumfanges dienen, die Ihnen nicht einmal Verständnisprobleme bereiten wird, weil Türkisch eine sehr einfache und praktikable Sprache ist:

handy-shop

Donnerstag, 3. Januar 2008

Hinterlistige EU

DSC_2643a

Herold freut sich über alle guten Wünsche, doch was steckt hinter der Mitteilung des Herrn A.?

Nicht für jeden bedeutet der EU-Beitritt eine Erleichterung des Lebens. Statt jedoch vergangenen Zeiten nachzutrauern, als Briefträger zu Jahresbeginn ihre Glückwünsche noch gegen Bakschisch im Briefkasten austauschen konnten (oder womöglich sogar auf die Europäische Union sauer zu sein), setzt der findige Briefträger Herr A. auf Eigeninitiative und versucht so, das Versiegen (s)einer zusätzlichen Einkommensquelle zu verhindern.

Da Herold nicht von 8.00 bis 11.00 Uhr vor dem Postkasten auf Herrn A. warten kann, hat er sich überlegt, wie er ihn trotzdem für 2008 motivieren könnte und ein Post-It mit folgendem Inhalt vorbereitet:
„Lieber Herr A., bitte betrachten Sie die 100 Euro im Postfach als kleinen Dank für Ihren Einsatz im letzten Jahr, bzw. für die nicht an Herold adressierten, aber trotzdem zugestellten Poststücke sowie für das unerwünschte Werbematerial.“

Weil Herold jedoch seine Pappenheimer bzw. die übrigen Mieter im Haus kennt und Briefträger kein Trinkgeldberuf ist, entfällt der Schmattes und Herold wünscht Herrn A. auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Weg für 2008 alles Gute.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Märchenkatalog

Nun beginnt sie wieder, die Saison der Kataloge mit „Qualitätswaren“ aller Art. Zu Herolds bevorzugten Wälzern gehört auch diesmal der nahezu 1 kg schwere Band einer Produktionsstätte, die gerne hervorstreicht, wie arbeitsaufwändig ihre Artikel hergestellt werden.

Es mag vielleicht Käufer geben, die mit einer Lamm-Nappajacke um 200 EUR zufrieden sind. Kunden mit einem gewissen Qualitätsanspruch zahlen für so ein Stück – wenn es von peruanischen Jungfrauen gekaut wurde (= spezielle Art der Fermentgerbung) - gerne mehr als das Dreifache.

Im oben erwähnten Katalog findet man aber auch praktische Weihnachtsgeschenke, wie zB einen Motor zur Erzeugung von heißer Luft um schlappe EUR 260, oder – neuester Schrei – eine von süddeutschen Polizisten gegerbte Tasche um wohlfeile EUR 235,-:

tasche1

Donnerstag, 6. April 2006

Mäuse und fette Beute

(bmluw)
Es ist eine österreichische Spezialität, dass Vorstände und Aufsichtsräte von Banken politisch gefärbt sind, und eine Gewerkschaft neben einer Bank auch einen Schuhladen, eine TV-Gesellschaft, ein Elektrogeschäft etc. unterhält, um auch die Unternehmerseite kennen zu lernen und so - *grins* - Strategien für ihre beitragszahlenden Mitglieder entwickeln zu können.

Der bis vor kurzem oberste Gewerkschafter wiederum residierte in einer "Dienstwohnung" im obersten Stock "seiner" Bank, in einem Penthouse mit Swimmingpool.

Österreichs Bankenlandschaft erlebt zur Zeit ein Erdbeben und Herold überlegt, wie er es anstellen soll, dass er sein Erspartes trotz Einlagensicherung nicht in den Kamin schreiben muss.

Obwohl die fotografierte Bank zur Zeit offensichtlich dabei ist, sich auf die Größe eines Schuhkartons gesund zu schrumpfen, Transparenz zu beweisen und gleichzeitig Einblick gewährt, bleibt Herold skeptisch.

bank

Daher hat Herold fürs Erste seine Wohnungseinbruchversicherung erhöht und wird bis auf Weiteres alles Geld daheim deponieren, und zwar im Wäscheschrank, unter der Matratze und im Großen Brockhaus unter "Z", wie Zinsen.

Montag, 20. März 2006

erfolgreich wirtschaften

Anlässlich seines Urlaubes in einem traditionsreichen 4-Sterne-Hotel mit allem Komfort in der Nähe der „Weltraum-Ohrwaschl“ in der schönen Steiermark hatte Herold Gelegenheit, das Besitzer-Ehepaar dieses Hotels persönlich kennenzulernen.

Während der Herr des Hauses die Rezeption besetzte, die Honneurs vornahm, den Gästen die Begrüßungsdrinks reichte und sie bezüglich Touren und das dabei zu erwartende Wetter beriet, half die Hoteliersgattin in der Küche aus, servierte den Frühstückskaffee und übernahm an einem Tag auch die Agenden des Zimmermädchens. Kurzum, sie rackerte sich augenscheinlich zu Tode, was ihr aber glücklicherweise ob der ihr eigenen Zähigkeit zumindest während Herolds Aufenthalt nicht gelang.

Leider blieb jedoch bei so viel Aktivität seitens des Hotelmanagements das im Prospekt viel gepriesene Frühstücksbuffet auf der Strecke:

z4

Was nämlich einem Mann Kraft und Antrieb für den Rest des Tages verleiht, wie Ham & Eggs, gebratene Würstchen mit Speck und Bohnen sowie Rühr- und Spiegelei, war nicht einmal ansatzweise vorhanden. Allerdings stand noch ein Tischchen mit Cerealien samt Zubehör bereit und man konnte unter Fruchtsäften und mehreren Brotsorten wählen.

Im Laufe dieser Urlaubswoche sprang Herold jedoch in jedem Restaurant und Wirtshaus dieses Ortes folgender Spruch ins Auge:

z5

Herold neigt daher nach reiflicher Überlegung zu der Annahme, dass dieser ortsübliche Slogan in unmittelbarem Zusammenhang mit dem kärglichen Frühstücksbuffet steht.

Freitag, 27. Januar 2006

Heute kann ich nichts als weinen,

ich habe ein gar zu empfindsames Herz.
(Brief Mozarts aus München an den Vater, 1778)

Mozart-Freunde aus aller Welt feiern heute gemeinsam mit den Salzburgern den 250. Geburtstag und haben dabei ganz vergessen, dass der Musiker zu Lebzeiten mit einem Fußtritt aus der Stadt gejagt wurde, die er danach nie wieder betreten hat.

Sein beliebtestes Werk, die "Kleine Nachtmusik", ist kurz - vor allem dann, wenn man nur den ersten Satz kennt - und trotzdem ist es dem Tourismus und der Industrie ein Leichtes, das Jubiläum voll auszuschöpfen:

Es gibt Mozart-Nahrung und -Genussmittel wie Symphonie-Streichkäse, Mozartwurst, Mozartlikör etc., aber auch Textilien und sonstiges Zubehör aller Art. Was jetzt (vielleicht) noch fehlt, sind Kondome und Vibratoren mit Lockenkopf sowie eine Ringstraßenparade in Wien, bei der Mozartäpfel hinterlassende Lippizaner von trällernden Sängerknaben geritten werden, die Mozarttaler in die jubelnde Menge werfen:

lippizaner
Bildquelle: dastierda

Wenn Mozart sehen könnte, was für Schindluder mit seinem Namen getrieben wird, er würde sich im Massengrab umdrehen.

Zumindest hat sich aber gezeigt, dass manche unserer noch lebenden großen Helden nur Opportunisten sind, wenn auch Schwarzenegger in einem Punkt mit Mozart vergleichbar ist: Beide haben/hatten es in ihrer Heimat schwer.
Der große Unterschied: Mozart wurde nach seinem Tod berühmt, Schwarzenegger wird nach seinem Tod bald in Vergessenheit geraten.

Zum Glück dauert das Mozart-Jahr aber nur noch elf Monate, sonst müsste sich Herold womöglich mit einer Mozartkugel entleiben.

Donnerstag, 29. September 2005

Diebstahl von Waren ........

gesetz
Quelle: Internet, Repro. Herold
.......... ist keine Lieferung von Waren gegen Entgelt.

Zu dieser Erkenntnis kam der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinem Urteil am 14.07.2005, als er sich mit der Frage zu befassen hatte, ob der Diebstahl von Waren als Lieferung von Gegenständen gegen Entgelt iSd Regelungen der 6. Mehrwertsteuerrichtlinie zu qualifizieren ist und ob eine Qualifikation als Lieferung gegen Entgelt durch einen Mitgliedsstaat allenfalls als eine zulässige Vereinfachungsmaßnahme iSd Art 27 Abs. 5 der 6. Mehrwertsteuerrichtlinie anzusehen ist.

=======================================

Herold staunt,
womit sich der EuGH beschäftigt und erlaubt sich seine Ansicht darzulegen, wonach Diebstahl nie und nimmer Lieferung sein kann, höchstens Selbstabholung.

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I am the new girl
This is very interesting, You are a very skilled blogger....
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Der
Container würde dann wie das Leben geliefert:...
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Müllcontainer
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