shit happens

Mittwoch, 8. April 2009

Spiel, Satz und Sieg

tennis

Herold hat seit vier Wochen Beschwerden infolge sportlicher Überlastung im rechten Arm, sodass er an manchen Tagen nicht einmal ein Glas Wein halten kann. Weil es jedoch bei ungewohnten Tätigkeiten (putzen, bügeln, bloggen etc.) immer besonders schlimm ist, hat er gestern seinen Hausarzt aufgesucht, der prompt einen Tennisellenbogen diagnostiziert hat.

Herold ist für jeden Rat betreffend Behandlungsmethoden dieser schmerzhaften Erkrankung dankbar und überlegt sich, auf Golf oder Baseball umzusteigen.

Samstag, 6. September 2008

Wegen ...

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bis auf Weiteres außer Betrieb!

Montag, 16. Juni 2008

30 Jahre danach

30 Jahre nach Córdoba kommt es heute wieder zu einem Fußballspiel Österreich/Deutschland. Tatsächlich aber muss man mit einem Land Mitleid haben, dessen Fußball-Fans sich auf einen Erfolg zu einem Datum beziehen, an dem viele von ihnen noch nicht einmal gelebt haben.

Heute Abend werden also die deutschen Großmäuler wieder gegen die komplexbeladenen Ösels spielen und Zigtausende werden sich in der Fan-Zone von der UEFA freiwillig entmündigen lassen und dicht aneinander gedrängt 22 Kerle auf einem Großbildschirm verfolgen.

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Auch wenn in Zeiten, zu denen Schlachten um das runde Leder geschlagen werden, an Frieden offenbar niemand interessiert ist, steht es dem Grundgedanken des Sports entgegen, Fußball für nationale Auseinandersetzungen zu missbrauchen.

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Herolds Glaskugel sagt einen klaren Sieg Deutschlands voraus, Herold aber sagt: Möge der Bessere gewinnen!

Montag, 22. Oktober 2007

Stürmische Zeiten

Herold nutzte vergangene Woche mit seinem Besuch aus Australien den letzten warmen Herbsttag für einen Spaziergang im Wienerwald und suchte dabei vor Antritt des Rückmarsches eine Raststätte auf.

Wie Sie vielleicht nicht wissen, gibt es in Australien zwar exzellente Weine, die Australier kennen jedoch keinen Sturm. Herolds Besuch lässt daher keine Gelegenheit ungenützt und trinkt den Sturm immer streng nach dem Krixikraxi-Ritual, wobei das Glas in der linken Hand gehalten wird.

Während Herold jedoch angesichts des Bodensatzes und des bereits seifigen Geschmacks die Angelegenheit unvollendet beließ, trank der Besuch noch ein weiteres Viertel .....

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Sie werden es vielleicht schon geahnt haben: Bereits am Rückweg begann es dem Sturm-Enthusiast auch innerlich zu gären. Ausgestattet mit zwei Erfrischungstüchern, die Herold immer mit sich führt, schlug sich der in Nöte Geratene ins Dickicht und wird in seinem Heimatland sicher auch von den verdauungsfördernden Eigenschaften seines Lieblingsgetränkes berichten.

(Anm. für Schweizer Leser: Sturm ist sowohl ein sehr starker Wind als auch gegärter Traubenmost in roter oder weißer Farbe.)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

des Deppenapostroph's

In der Innenstadt, nicht weit von der Opern-Passage entfernt, befindet sich die angeblich exklusivste Champagner-Bar Wiens:

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Während man in den Wiener Randbezirken über Spelunken wie „Herbert's Bier-Pubs“ vielleicht noch nachsichtig lächelt, fragt man sich in Anbetracht dieses Plakats mit dem Deppenapostroph und den Deppenleerzeichen, ob Texter und Druckerei-Angestellte eine Champagner-Verkostung vorgenommen haben, bevor dieser Werbeauftritt gestaltet wurde.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Spiel des Lebens

Herold spielt gerne und hat daher in seiner Eigenschaft als Ö1-Mitglied die Einladung zu einem „Spieleabend“ angenommen, an dem ca. 40 Personen teilnahmen. Veranstalter war das ScienceCenter Netzwerk.

Eröffnet wurde das gesellige Zusammensein von der First Lady, die Herold mit einem Handkuss begrüßte und nach ein paar einleitenden Worten sofort wieder verschwand.

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Gespielt wurde in Gruppen rund um einen Tisch und das „Brettspiel“ endete mit einer Diskussion, welche die Machenschaften der Pharmaindustrie zum Thema hatte.

Obwohl die Session zwei Stunden dauerte, wurden den geladenen Gästen weder Getränke noch Sonstiges angeboten. Zum unbefriedigenden Ergebnis des Spieles (es gab keines) kam noch, dass es - anders als bei Herold - weder einen Gewinner noch einen Preis gab.

Bleibt die Frage nach dem Sinn solcher Spiele: Das Projekt wird von der EU und somit durch Steuergelder finanziert, die playDECIDE-Ergebnisse fließen angeblich in politische Entscheidungsfindungen ein.

Den Bastelbogen für das Spiel sowie die Spielanleitung finden Sie auf www.playdecide.com.

Montag, 16. Oktober 2006

Geheimes Wissen



Seit Ende 2005 verrechnen alle Österreicher ihre Arztkosten mit der Krankenversicherung über die E-Card. Wie bei der Einführung dieses Systems immer wieder versichert wurde, sind auf dem Chip der Karte außer Geburtsdaten, Dienstgeber, Nummer des Versicherungsträgers sowie Sozialversicherungsnummer des Versicherten keinerlei Informationen gespeichert. Auf andere, beim Hauptverband gespeicherte Daten haben Anwender keinen Zugriff.

Als Herold unlängst im Wartezimmer seines Arztes saß, bekam er einen kleinen Einblick in den wahren Anwendungsbereich dieses unscheinbaren Tickets:

Sprechstundenhilfe - nach Einschub der E-Card in das Lesegerät - vorwurfsvoll zu dem vor ihr stehenden Patienten: „Sie waren doch erst letzte Woche beim Dr. M.“
(Anmerkung Herold: Dr. M. ordiniert im gleichen Fach wie der Chef der Sprechstundenhilfe.)

Wenig später - Herold dachte immer noch über das eben Gehörte nach und versäumte deshalb den Beginn des nun folgenden Dialoges - kam es jedoch wesentlich dicker:

Älterer, gut gekleideter Mann steht vor dem Schreibtisch.
Ordinationshilfe, irritiert: „Ich kann mit der Karte nicht rein.“
Patient, etwas aufgebracht: „Das Problem hatte ich auf der Bank auch schon, ich habe keine Pension bekommen.“
Ordinationshilfe, nach einigen Befehlskombinationen auf der Tastatur: „Sie sind da als verstorben gemeldet.“
Patient, hilflos: „Auf der Bank haben Sie dann in der PVA angerufen.“
Ordinationshilfe greift zum Telefon, wählt eine Nummer und eröffnet das Gespräch: „Wir haben hier ein großes Problem. Ein Versicherter von Euch scheint als im August verstorben auf. Er steht aber da vor mir.“

Leider wurde Herold zu diesem Zeitpunkt vom Arzt aufgerufen und konnte daher nicht mehr erfahren, ob es der Arzthelferin schließlich doch noch gelungen ist, den Patient zu reanimieren.

Montag, 30. Januar 2006

Knapp der Katastrophe entronnen!

cockpit
Quelle: Internet, Repro. Herold

Gekürzter Auszug aus einem bisher nicht veröffentlichten Startprotokoll samt Anmerkungen:

Die Maschine befand sich an der vorgeschriebenen Position auf der Startbahn 11/29 des Airports Schwechat und wartete auf die Freigabe. Die Instrumentenanzeigen beider Turbinen für Hoch- und Niederdruckverdichter sowie die Abgastemperaturen waren im erforderlichen Bereich, Flaps auf 5°, die letzten Checks laut Handbuch waren durchgeführt.

Nach Freigabe durch den Tower brachte der Pilot die Schubhebel auf 100 % der Startleistung, löste die Bremsen und die Maschine begann zu beschleunigen. V¹, bei einer Geschwindigkeit von 140 Knoten, war binnen 30 Sekunden erreicht. (Anm.: Entscheidungsgeschwindigkeit - wird sie überschritten, kann das Flugzeug im Falle eines Startabbruches möglicherweise nicht mehr auf der Startbahn zum Halten gebracht werden. - Ein Blick auf die Instrumente zeigte jedoch keinerlei Veranlassung hiezu.) Bei V², 155 Knoten (Anm.: Sicherheitsgeschwindigkeit für einen Start) zog der Pilot leicht an der Steuersäule und das Flugzeug hob mit einem Längswinkel von 15 Grad von der Startbahn ab. Nach Erreichen einer positiven Steigrate wurde das Fahrwerk eingefahren.

Während dieser kritischen Steigflugphase (Anm.: bei Triebwerksstörungen erfolgt wegen fehlenden Schubs Strömungsabriss und ein Absturz des Flugzeuges ist beinahe unausweichlich) nahm der Pilot plötzlich einen feinen Geruch nach Verbranntem wahr.

Nun erwies sich die von Piloten geforderte langjährige Flug-Routine als unschätzbarer Vorteil:
Herold drückte gelassen die Pausetaste des PCs, hielt dadurch den Flugsimulator an und ging in die Küche, um den Topf mit dem übergelaufenen Bohneneintopf vom Herd zu nehmen.

Montag, 9. Januar 2006

Brandgefahr Feinstaub!

feuer
Quelle: Internet, Repro. Herold

2005 wird in der Herold´schen Zeitrechnung als Jahr des Brandes (div. Edelbrände, fehlende Flüssigkeit nach Alkoholgenuss, Brand der Weihnachtskartensammlung) eingehen.

Am Stephanietag saß Herolds Freundin mit ihrer Familie beim nachweihnachtlichen Festmahl im Erdgeschoss, als über die Stiege vom 1. Stock schwarzer Rauch quoll. Obwohl bereits alles voll Qualm war, pressten sie und ihr Mann sich nasse Geschirrtücher vor Mund und Nase und liefen hinauf. Während sie gottseidank noch ein sehr wertvolles Stück retten konnte, gelang es ihm leider noch, ein Fenster aufzureißen.....

Binnen kürzester Zeit waren jedoch drei Feuerwehrwagen zur Stelle, die den Brand schnell unter Kontrolle brachten, wobei vorläufig davon ausgegangen wird, dass Verursacher des Feuers ein Kabelbrand der Stereoanlage war, bei der jedoch nicht einmal die Standby-Funktion in Betrieb war.

Nach Verarbeitung des ersten Schrecks sagte Herolds Freundin zum Einsatzleiter: „Das ist Ihnen sicher noch nicht passiert, dass Sie um diese Zeit zu einem Wohnungsbrand ausgerückt sind, der nicht durch einen Christbaum verursacht wurde“. Dieser meinte, da seien schon ganz andere Dinge passiert:
So habe zum Beispiel einmal ein bereits in einem Schrank verstauter Staubsauger plötzlich auf Grund von Feinstaub zu brennen begonnen.

Weil sich Herold im Zuge dieser Erzählung plötzlich größte Sorgen um die Reibung der Feinstaubmoleküle in seiner verlassenen Bude machte, beruhigte ihn die Freundin, dass aufgrund seines Naheverhältnisses zu ihr die statistische Wahrscheinlichkeit, dass auch ihm ein Kabel-/Feinstaubbrand widerfahre, äußerst unwahrscheinlich sei.

Daraus leitet Herold wiederum ab, dass auch Sie, geschätzter Leser, sich glücklich schätzen müssen, Herold zu kennen, weil auch Sie dadurch von der statistischen Wahrscheinlichkeit profitieren, nicht vom heimtückischen und höchst gefährlichen Feinstaub-Brandrisiko betroffen zu sein.

Donnerstag, 1. Dezember 2005

Schiff ahoi!

Weil Herolds Badewanne gestern während eines ausführlichen Telefongesprächs beinahe übergelaufen wäre, erinnerte er sich an einen Vorfall mit seinem Boot im sonnigen Süden, wo er den Urlaub mit faulenzen, lesen, schwimmen und biertrinken zu verbringen pflegt.

Naturgemäß neigt sich bei solchen Segeltouren irgendwann auch einmal der Vorrat an Hopfensaft und Rotwein dem Ende zu.
Abhilfe in diesen Notsituationen schafft das Ansteuern eines Yachthafens, und ein anschließender Einkauf im Supermarkt bringt die Getränke wieder auf vorschriftsmäßigen Stand.
Meist kommt man dann auch mit der Besatzung benachbarter Boote ins Gespräch, tauscht Erfahrungen aus und gelangt an nützliche Informationen.

So geschah es auch im Juni 2003: Nachdem die lästige Pflicht der Bevorratung erledigt sowie Wasser und Treibstoff ergänzt waren, ging Herold mit seinem deutschen Bootsnachbarn abendessen. Herold kennt außerhalb des kleinen Städtchens ein nettes Lokal, das durch einen längeren Fußmarsch zu erreichen ist.

Die georderte Fischplatte war vorzüglich und dem heimischen Rebensaft wurde bei gepflegter Unterhaltung die nötige Aufmerksamkeit gewidmet.

Weit nach Mitternacht machten sich die beiden Kapitäne auf den Heimweg. Im Hafen angekommen, steuerten sie bei Sternenlicht zielstrebig dem Liegeplatz zu, um der Nachtruhe zu frönen.

Nach gedämpftem Absingen von "La Paloma" und gegenseitigen Gutenacht-Wünschen wollten sie schließlich an Bord gehen und trauten ihren Augen nicht:
Es lag nur noch Karl-Friedrichs Boot da. Wo Herolds Segler liegen sollte, war Leere. Und das konnte weder eine Sinnestäuschung sein, noch am Rebensaft liegen!

Karl-Friedrich mutmaßte mit schwerer Zunge:
"Mensch Herold, die haben dir dein schönes Schiff geklaut!"

Als die beiden jäh ernüchtert ratlos in die Lücke starrten und die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, wurden sie des Schicksals von Herolds Besitz gewahr:

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Infolge Materialfehlers war ein Seeventil korrodiert, während der Abwesenheit des Kapitäns Wasser ins Boot gelangt und der Kahn gesunken.

PS: Das Schiff hat diesen Härtetest überstanden und ist zur Freude seines Besitzers und dank einer Vollkaskoversicherung wieder völlig funktionsfähig.

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