fern der heimat

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wenn der Muezzin ruft ..


Um den Winter ein bisschen zu verkürzen, hat sich Herold 14 Tage nach Ägypten begeben.

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Die erste Woche war der Kultur gewidmet und wurde auf einem typischen Schiff für Nilkreuzfahrten verbracht:

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Nachdem es ca. alle zwei Jahre neue Erkenntnsse über das alte Ägypten gibt, hat Herold auch dieses (vierte) Mal wieder interessante Einblicke in die ägyptische Mythologie gewonnen.

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Die Ägypter der Gegenwart sind sehr charmant, tief religiös, ungeheuer sprachenbegabt (bereits Kinder handeln auf Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch) und ein Volk, das auf niedrigstem Standard lebt.

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Im Zuge der Ausflüge (der Tahrir-Platz wurde diesmal ausgelassen) schlenderte Herold in Assuan auch über den Markt und deckte sich mit Gewürzen ein:

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Am Schiff gehörte Herold zur 4-%-Minderheit der Nichtraucher. Ägypten leidet zur Zeit unter Touristenmangel. Mit einer All-inclusive-Raucherfahrt könnte hier sicher ein neuer Markt erschlossen werden....

Die zweite Woche diente der Erholung. Wer noch nie in Ägypten, aber schon einmal in Parndorf war, bekommt eine Idee vom Badeort Hurgada. Nach dem ersten Schock hat sich Herold jedoch mit der Illusion hinter den Kulissen versöhnt ....

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.... und seit langem wieder einen Sonnenaufgang erlebt:

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Das Hotel war zum Großteil von Russen belegt, was das Personal zu folgendem Statement veranlasste:
„Machen Nachts viel Lärm, trinken viel, und schlafen dann ganzen Tag.“

Weil Herold kurz vom Fluch des Pharao gestreift wurde, während andere Gäste das Buffet in vollen Zügen genossen, freut er sich jetzt umsomehr auf Vanillekipferl & Co und hofft, dass er damit noch schnell in weihnachtliche Stimmung kommt.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Tour du sacré

Herold hat die letzten Septemberwochen in Deutschland und Frankreich verbracht und eine Besichtigung der großen Kathedralen und romanischen Basiliken mit einem Besuch der Loire-Schlösser verbunden.

Bedauerlich (aber verständlich) ist, dass große Teile Nürnbergs im zweiten Weltkrieg fast gänzlich den Bombardements der Aliierten zum Opfer fielen. Trotzdem ist „Disneyland Nürnberg“ mit seinem heißen Nachtleben, der imposanten Stadtmauer, den schönen Fachwerkhäusern und Dürer dem Hasen einen Besuch wert.

Hier stieß Herold auf ernstzunehmende Konkurrenz:
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Trier bietet eine große Anzahl von Unesco-Welterben, wie:
Porta Nigra, Liebfrauenkirche und Dom, Konstantinbasilika und römische Thermen. Die Stadt besitzt neben der ältesten Kirche auch die älteste Brücke Deutschlands.

Interessant auch, wie hier Frömmigkeit und Freudenhaus nebeneinander existieren:
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zum Vergrößern anklicken

In Frankreich ließ Herold die ersten drei großen Sakralbauten links liegen und machte in Reims Station. Die Kathedrale ist riesig (der Stephansdom dürfte darin cirka 3mal Platz finden):
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In Tours lebte Herold wie Gott in Frankreich und die nächsten Tage waren den prunkvollen Schlössern samt schwülstiger Einrichtung und zugehöriger Gärten sowie der romantischen Landschaft der Loire und der Abtei von Fontevraud gewidmet:
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Die Franzosen sind stolz auf ihre "Buchsbaumkultur" und beweisen dabei viel Einfallsreichtum:
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Danach ging es zu den großen Kathedralen in Rouen, Amiens und Beauvais. Rouens Kathedrale war eine Zeitlang das höchste Gebäude der Welt, heute lässt man sich dort auf den Kopf scheißen. Das nach wie vor höchste Kirchengewölbe der Welt ist in der Kathedrale von Beauvais zu bewundern.

Erstaunlich, wo man früher überall den Kopf getragen hat:
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Herold begegnete aber auch vielen Menschen - u.a. zwei Blinden, die sich auf ein Schwätzchen trafen sowie einem besonders schönen Exemplar von Alt-Punk:
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Die Rückreise erfolgte über Maria Laach, Speyer und Regensburg samt Besichtigung der jeweiligen historischen Bauten.

Fazit:

Bei den Franzosen ist alles klein. Vor allem die Tische in den Restaurants, wo die Gäste zusätzlich noch zusammengepfercht werden und keine freie Platzwahl herrscht.

Die Franzsosen sind noch stolzer auf ihr Land als die Deutschen und haben die schönsten Patisserien der Welt:
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Der Begriff „französische Mode“ ist dehnbar – sowohl was Frisur als auch Bekleidung betrifft.

Dem Wiener Stadtgartenamt wäre statt Palmen etc. die pflegeleichte Wiesenblumenmischung zu empfehlen, die das Auge in vielen französischen Städten erfreut:
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Wenn auch nicht in Österreich, so funktioniert in Deutschland und Frankreich das Nichtrauchen in Lokalen überall problemlos.

Im Vergleich aller drei Nationen chauffieren die Franzosen am wenigsten verhaltensgestört.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Zu Gast beim Gurken Paule

Wie schon in den letzten Jahren war Herold auch heuer wieder mit Frau Siller unterwegs. Dieses Mal fand das Treffen im Spreewald in einer Ferienwohnung statt, wo Herold in die Geheimnisse der peniblen Mülltrennung "undhastdunichtgesehen" eingeweiht wurde.

Das Wetter war durchwachsen, daher wurden die berühmten Spreegurken nur einmal konsumiert. Obligatorisch im Spree-Gebiet ist auch eine Bootsfahrt:

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In den letzten 20 Jahren hat sich hier einiges getan, das sich zu entdecken lohnt, zum Beispiel statt Planwirtschaft Kunstaktionen:

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Wer trotzdem der Vergangenheit nachtrauert, wird mit russischen Volkswaisen getröstet ...

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... und wer wissen will, warum die Deutsche Post so schnell ist, hat hier ein Aha-Erlebnis:

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Herold hat hiermit einen Beitrag für die Sauregurkenzeit geliefert und wünscht einen schönen Sommer.

Mittwoch, 30. Juni 2010

La vie en rose

Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs und ein berühmt-berüchtigter Hafen, ist bei 38 Grad im Schatten auch vom Hop-on-hop-off-Bus aus ein heißes Vergnügen.

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Angenehmer war da schon die Kutschenfahrt in der Camargue

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durch das Deltagebiet der Rhone, entlang dem Meer, vorbei an hunderten Flamingos:

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Und die Abende sind ganz nach französischer Art einem guten Glas Rotwein vorbehalten:

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Freitag, 25. Juni 2010

Sur le pont ...

... d'Avignon kommt man nicht über das andere Ende der Rhone. Und getanzt wurde – anders als im Kinderlied - auch immer nur darunter.

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Der Papstpalast in Avignon ist nationales Kulturerbe:

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Wen aber der ganze Lavendel um Papst und Kultur nicht interessiert, der fährt durchs Land und erfreut sich an den violetten Feldern:

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Donnerstag, 24. Juni 2010

C’est la vie

Arles wurde durch Van Gogh berühmt. Zum einen, weil er sich dort sein Ohr abgeschnitten hat und zum anderen wegen der Brücke, die mittlerweile aber nur noch eine Reproduktion ist:

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Herold ist heute besonders schnell nach Hause gefahren, um Ihnen den Sonnenuntergang in der Provence zu zeigen. Die Stiere werden hier gezüchtet und auf ihren Kampf in der Arena vorbereitet. Nach ihrer Niederlage werden sie in den Restaurants der Gegend gegrillt serviert

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Bei letalem Ausgang finden sich auf der Speisekarte sogar gegrillte Torero-Testikel als Beilage.

Dienstag, 22. Juni 2010

très bien

Auf einer 1.200 km langen Autofahrt kann es ganz schön langweilig werden. Wenn nach ein paar hundert Kilometern in Richtung Süden nur noch Radio Maria empfangen wird und auch die Navy-Lady kaum mehr spricht, bleibt nur noch der Laptop:

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Mittlerweile ist Herold bereits den zweiten Tag in der Provence, logiert mitten in der Camargue, und hat bereits einiges Schöne gesehen (und viel Gutes gegessen).

Apropos Essen: Tabu sind die weißen Pferde, die hier nicht zu Leberkäse verarbeitet werden, sondern hauptsächlich als Touristenattraktion dienen (Hardliner reiten sie).

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Sonntag, 11. April 2010

Sizilien für Anfänger

Wenn man mit Flyniki nach Sizilien unterwegs ist, kann man folgenden Dialog hören: Stewardess - mit Zeitungen durch die Reihen gehend - zum Passagier neben Herold: "Krone oder Kurier?"
Passagier: "Österreich."

Beim Landeanflug sieht man zuerst den Ätna und dieser Anblick versöhnt auch in der gläsernen Ankunftshalle in Catania, wenn man eine Stunde auf sein Gepäck warten muss:
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Hier ist es zu Ostern nicht nur besonders katholisch, sondern es grünt und blüht wie sonst nirgends:

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Im Straßenverkehr vergessen Sie am besten, was Sie bisher erlernt und angewandt haben. Hier gibt es keine Verkehrsregeln. Einzig das Rotlicht der Verkehrsampeln wird hin und wieder als zwingendes Anhalten interpretiert. Sonst ist alles in Bewegung und es muss jeder Zentimeter Vorfahrt durch Schläue und Furchtlosigkeit erobert werden. Daher wird auf zweispurigen Fahrbahnen bei Bedarf auch jederzeit eine dritte Fahrspur eröffnet, Autos fahren auch auf Gehsteigen und Vespas überholen vorzugsweise von rechts. Alle diese Maßnahmen sichern einen flüssigen Fahrstil sowohl in der Stadt als auch überland. Wenn Sie auf Sizilien keine Delle am Auto haben, nimmt man Sie nicht ernst. Mietwägen haben grundsätzlich zwei Dellen als Grundausstattung, damit Sie nicht auffallen.

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Herold hat hoch gelegene mittelalterliche Städte bewundert, ist durch Zitronen- und Orangenhaine gefahren, hat bei der Orangenernte geholfen, Ausgrabungsstätten besucht, gut gegessen und beschlossen, dass er diese Insel noch einmal aufsuchen wird.

Freitag, 2. April 2010

Frohe Ostern...

...wünscht Herold aus dem sonnigen, warmen Sizilien!

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Dienstag, 25. August 2009

Von Fiske bis Händel

Wie Sie auch hier lesen können (Frau Siller lügt nicht), hat Herold mit Sillerbetrachter in Dänemark ein Sommerhus gemietet, in dem alle lekker gespised und geslapt haben:

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Wenn in Dänemark mittags die Quecksilbersäule auf sonnige 20 Grad steigt, ist für Einheimische auch bei Windstärke 7 die Hitzewelle ausgebrochen, während Frau Siller keinesfalls auf ihre langen Hosen verzichtet und Herold sich noch einen Pullover drüberzieht. In dieser Montur wurde das Land in alle Richtungen erkundet und die nördliche Spitze bestaunt, an der Nord- und Ostsee aufeinandertreffen:

Nordsee/Ostsee

Eindrucksvoll waren auch die Dünen, die oft nur im Sandsturm zu erklimmen waren:

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Auf der Rückfahrt zeigte Frau Siller ihr Schleswig-Holstein und machte eine Führung durch die Hansestadt Lübeck:

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Letzte Station auf der Heimreise war Leipzig, wo sich Herold zuerst das Pille-palle-Gelaber von Gregor anhören musste, ein paar Straßen weiter jedoch einem Konzert vor der Thomaskirche lauschen durfte.


Leipzig ist schön:

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