politisches

Donnerstag, 3. Februar 2011

Jetzt geht es uns an den Kragen



Während von den Babys nicht viel zu erwarten ist, fürchten unsere Politiker vor allem die große Klappe der Senioren. Schließlich kennen diese ihre Pappenheimer schon seit deren Jugend bzw. haben sie sie auf der Uni kennengelernt und wissen daher, dass viele von ihnen wesentlich größere Flaschen sind, als sie sich den Anschein geben.

Hinzu kommt noch, dass sich alle sehr nahe am Futtertrog befinden und diesen weidlich räumen (es gilt wie immer die Unschuldsvermutung). Aber jede Flasche geht nur so lange zum Trog, bis sie bricht.

Sonntag, 30. Mai 2010

Endlich Sicherheit ...

... vor H.C. durch dessen polizeiliche Festnahme, war Herolds erster Gedanke, als er dieses Plakat sah und das typische H.C.-Grinsen dahingehend interpretierte, dass ihm der Arsch wieder einmal auf Grundeis geht:

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Samstag, 20. März 2010

Ein Fall für H.C.

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Die Zeit der Kammern und Bünde ist für die ÖVP endgültig vorbei: Mit dieser subtilen, politischen Aussage setzt sie ab sofort auf Handwerker wie den gelernten Zahntechniker H.C. und legt damit auch offen, wen sie als Koalitionspartner favorisiert und was zu tun ist.

Unter Schüssel hätte es das jedenfalls nicht gegeben - er bevorzugte zahnlose Weggefährten.

Montag, 8. März 2010

Schifoan....

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In Anbetracht der heurigen kurzen Wintersaison verbringt Herold derzeit einen Aufenthalt im schneesicheren Dachsteingebiet, wo ihm eine eigene Loipe zur Verfügung gestellt wurde:

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Beim Einkehrschwung hörte Herold via Rundfunk die nicht besonders überzeugend klingende B. Rosenkranz mit einem abgezwungenen, späten Bekenntnis zu den nationalsozialistischen Gräuel des zweiten Weltkrieges. Dabei schnappte Herold folgende Gesprächsfetzen von Einheimischen am Nachbartisch auf: „Für drei Jagertee wird sich doch jemand finden, der den Hatzeee mit der Schrotflinte .....“

Montag, 22. September 2008

Fiese Tricks

Herold hat letzte Woche ein Kuvert vom Finanzministerium mit folgendem Schreiben bekommen:

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Was soll man von einer Partei halten, die für den Wahlkampf eines ihrer Ministerien benutzt und Massenaussendungen mit höchst privaten Daten bedruckt, die dann - mit falsch geschriebenen Straßennamen - an nicht mehr aktuelle Adressen gesandt werden?

Montag, 25. August 2008

Märchen für Erwachsene

Herolds Auge wird zur Zeit täglich durch Wahlplakate beleidigt, mit denen nicht nur das Stadtgebiet, sondern auch die Grünflächen zugekleistert wurden:

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Unter der Devise „Egal, was wir den Dodeln versprechen, sie merken es sich sowieso nicht“ dreschen sie ihre Phrasen, wobei der eine süffisant grinst und der andere sich teilweise versteckt:

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Das Einzige, was Sie als Wähler glauben dürfen:
Sämtliche Wahlwerbung geht auf Kosten derer, die damit verarscht werden.

Montag, 23. Juni 2008

Wem es gut geht

Eine Kammer ist in Österreich nur dann eine Kammer, wenn sich deren Funktionäre durch Beiträge der Pflichtmitglieder sowohl politisch als auch finanziell absichern.

Während sich freie Interessenvertretungen wie ÖGB und Industriellenvereinigung dem Wettbewerb stellen müssen, wurden heuer die Kammern und ihre Zwangsmitgliedsbeiträge in den Verfassungsrang erhoben. Dass das Geschäft gut läuft, zeigt diese kostenintensive Adaptierung in der Wiedner Hauptstraße: Im großzügig verglasten Dach-Aufbau werden sich die Top-Manager nicht nur in bestem Licht präsentieren, sondern auch den traumhaften Panoramablick über Wien genießen können.

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Auch wenn die sonst übliche Kostentransparenz betreffend Um-, Neu- und Ausbau fehlt: WKO-Mitglieder können nur die Faust im Sack ballen und ohnmächtig zusehen.

Montag, 28. Januar 2008

Licht ins Dunkel

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Es ist eine Zumutung, sowohl für die Zuschauer als auch die Betroffenen:
Wann immer man in der Zeit von Oktober bis Frühlingsbeginn - und sei es auch nur aus Versehen – das durch Zwangsgebühren finanzierte Fernsehprogramm ORF2 einschaltet, wird man mit Werbefilmen der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ zugemüllt.

Die unwürdigen Fernseh-Spots zeigen Behinderte in möglichst unvorteilhaften Posen, und anstelle des Einsatzes für Gerechtigkeit und Gleichstellung erschnorrt der öffentlich-rechtliche Rundfunksender mit der Mitleidsmasche Almosen.

So werden Leistungen, auf die der Behinderte Rechtsanspruch (Sozialministerium) hat und für die der Steuerzahler bereits zur Kasse gebeten wurde, frech an Private ausgelagert, sodass ein Gelähmter für seinen Rollstuhl womöglich auch noch dankbar sein muss.

Dabei ist privater Einsatz durchaus wichtig, jedoch nicht über Geldspenden, sondern zum Beispiel durch Arbeits- und Lehrstellenvermittlung.

Und auch der ORF könnte seinen Teil dazu beitragen, indem er dem Fernsehpublikum behinderte Menschen nicht als Objekte präsentiert, sondern sie als Mitarbeiter (Journalisten, Moderatoren, Redaktionsmitglieder etc.) in seinen Betrieb aufnimmt und so der Öffentlichkeit ein Bewusstsein vermittelt, das sich auch auf Kindergärten, Schulen, Berufsleben und Freizeit übertragen würde.

Leidtragende der neuen Vorgangsweise wären dann nur noch die B- und C-Promis, die am 24.12. rund um die Uhr kostenlos um die Wette trällern und deren Aufwandsentschädigung damit entfiele.

Montag, 8. Oktober 2007

Lauschangriff für Anfänger

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Quelle: DASTIERDA


Lauschangriff, Internetüberwachung, Online-Durchsuchung von PCs suspekter Personen, Datensammeln von E-Mailverkehr und Handygesprächen, all diese Tätigkeiten stehen weltweit auf dem Wunschzettel von Politikern, sofern sie nicht ohnehin schon unter dem Mantel „Terrorismusbekämpfung“ verdeckt und illegal durchgeführt werden.

Was dabei herauskommen kann, liest sich in „The Canberra Times“ zwar amüsant, hat die Betroffenen aber sicher nicht heiter gestimmt.

Im Zuge der Ermittlungen nach dem Mord an einem australischen Polizeichef waren der Polizei Übersetzungsfehler eines abgehörten Gespräches unterlaufen.

Die Unterhaltung wurde damals auf italienisch geführt und dann folgendermaßen übersetzt:

"I had to shoot him in the head," it had the man telling a woman. "I even have the gun here," the man said. "I had to hide the pistol in the hole with all the bullets."

Erst später stellte sich heraus, dass die Polizei im Schlafzimmer eines wegen eines anderen Delikts verdächtigen italienischen Einwanderers mittels versteckter Mikrofone folgende „bedroom activity“ aufgezeichnet hatte, deren sinngemäße Übersetzung lautete:

"Oh, what a shot!" the man is translated as saying, to which the woman replies,"It's ticklish." The man then says, "I shot one in the head." The giggling woman says, "Yeah, police came plural. Where have you put it now?" And he says, "In the hole over there."

Eine Mischung aus Ignoranz und Missachtung von Ausdrucksweisen der italienischen Umgangssprache in der ersten Übersetzung hatten den Mann zum Hauptverdächtigen des Mordes gemacht.

Nicht auszudenken, was geschehen könnte, wenn Scotland Yard in London das Gespräch zweier Wiener mitschneidet, in dem der eine sagt: „Glaub mir, wenn ich heute Abend im Shakespeare Globe Theatre einen Koffer abstelle, fallen die Leute reihenweise um.“

Montag, 16. Juli 2007

Ohne Saft und ohne Kraft

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Der Österreichische Rundfunk (ORF) ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt, die durch Einhebung von Pflichtgebühren keinem Konkurrenzdruck unterliegt. Obwohl das ORF-Programm den Kommerzsendern mittlerweile sehr ähnlich ist, beginnt jeden Abend das große Gähnen: Nichts regt auf, nichts provoziert, nichts begeistert. Weil aber diese Programmpolitik immer weniger Quote und damit auch immer weniger Werbeeinnahmen bringt, hat der ORF die unermüdlichen Mitarbeiter der GIS damit beauftragt, Gebühren einzuheben, die in jedem Haushalt fällig werden, in dem ein betriebsbereiter Fernseher oder Computer steht. (Ein Fernsehapparat, der sich bei Eintreffen der GIS mit umwickeltem Kabel im Schrank befindet, ist von dieser Gebühr befreit.)

Eine Freundin Herolds hat in ihrem nicht mehr ganz jungen Leben noch nie ORF-Gebühr bezahlt. Dafür erhält sie in unregelmäßigen Abständen GIS-Besuch, dem sie jedoch entweder nicht öffnet, oder den Zutritt verwehrt. So wanderte auch das ihr per Post übersandte Gesetzesblatt betreffend ORF-Gebühren ungelesen ins Altpapier. Nun läutete jedoch vor ein paar Tagen das Telefon und eine freundliche Dame erzählte, sie rufe im Auftrag des ORF an, der gerne wüsste, welches der beiden Programme Herolds Freundin denn nun bevorzuge .....
Manchmal sind sie richtige Schlitzohren. :-)

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