einblicke

Montag, 21. April 2008

Piept's bei Ihnen?

Herold arbeitet hauptsächlich mit Mac OS X (Apple) sowie Linux und war daher Punctum dankbar, als sie ihn (als Erste) darüber informierte, dass bei Aufruf der Herold-Seite mit dem Internet-Explorer das Virenscanner-Programm „piept“.

Nach einigen erfolglosen Versuchen, das Virus zu lokalisieren und nachfolgender Anfrage bei Help-TVwoday entdeckte Herold jedoch gestern Vormittag beim gemütlichen Stöbern in der „Qualitätszeitung“ derStandard folgenden Artikel:

script


Der offenbar von einem "ChinesIn" verfasste Text ist vor allem deshalb aufschlussreich, weil damit klar wird, dass Herold mit seinem Kummer nicht alleine ist.

Damit Ihnen Probleme erspart bleiben, sollten Sie in Ihrem Internet-Explorer zumindest "Active Scripting" deaktivieren.
Besser dran sind Sie jedoch mit Firefox und dem Add-on NoScript.

PS: Herold ist die nächsten Tage mit dem Löschen von hunderten Spameinträgen beschäftigt und hofft, dass dann der Spuk zu Ende ist.

Donnerstag, 13. März 2008

Oskar ist da!

Wasserspiele in der Wohnung sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern sie wirken entspannend und verbessern das Raumklima. Nachdem Herold bereits längere Zeit auf der Suche nach einem Zimmerbrunnen war, hat er sich letzte Woche spontan für dieses Mini-Aquarium entschieden:

DSC_3670

Der Behälter fasst 10 Liter und ist die bessere Alternative zum Zimmerbrunnen, nicht nur, weil er auch als Beleuchtungselement eingesetzt wird: So beruhigt das sanfte Brummen der Filterpumpe das Gemüt, und Auge sowie Seele erfreuen sich an den Pflanzen. Zudem gibt die Moonlight-Beleuchtung bei Bedarf dem Ganzen einen romantischen Touch:

DSC_3681

Groß war jedoch die Überraschung, als plötzlich Oskar, der irre Schneck, auftauchte. Während er die ersten Tage noch mit Rasterfahndungen nach Futter an der Glaswand verbrachte, surft er mittlerweile in der Strömung und taucht dann wieder unvermutet ab.

Nächste Woche wird Oskar vier Kompaneros in Form von Zwerggarnelen bekommen, deren Gesellschaft seine Suche nach verwertbaren Algen wesentlich erschweren wird. Dieses Biotop ist dann beinahe so pflegeleicht wie die bereits vorhandene Ecosphäre.


Nachtrag

Und das ist Oskar (Makroaufnahme):
P1030201

Donnerstag, 31. Januar 2008

Italienischer Schmarrn

Direktes Sonnenlicht ist für das Auge unangenehm bis schädlich und die natürliche Reaktion – das Blinzeln – beeinträchtigt vor allem beim Autofahren das Sehvermögen.

Die Ansprüche, die Herold an seine Sonnenbrille stellt, sind folgende: Herold-Sonnenbrillen dürfen nicht zu dunkel sein, damit das Auf- und Abnehmen bei Tunnelfahrten entfällt, sie müssen stabil und trotzdem leicht sein und sie sollen nicht auffallen. Herold kauft prinzipiell keine bestimmten Markennamen, Preis-Obergrenze = 120 Euro.

Mit diesen Bedingungen im Hinterkopf wird ein x-beliebiges Brillengeschäft aufgesucht und nach spätestens 20 Minuten ist der Deal perfekt. Nach einem kleinen Belastungstest vor Ort (kurzes beidseitiges Bewegen der Bügel in alle vier Richtungen) zahlt Herold und bewegt sich Richtung Geschäftsausgang. Sobald die Sonnenbrille in Herolds Eigentum übergegangen ist, wiederholt sich das Drama in geringfügigen Abwandlungen stets von Neuem:

Hardcore-Version:

Herold bemerkt bereits kurz nach Verlassen des Geschäftes, dass sich eine Schraube lockert. Nun interessiert er sich zum ersten Mal für die Herkunft der Brille und entdeckt, dass es sich um italienisches Design handelt. Darauf flucht er innerlich, geht ins Geschäft zurück und lässt die erste Reparatur vornehmen. „Nie wieder ein italienisches Klumpert“, schwört er sich, führt ab sofort in der Geldbörse einen Optiker-Schraubenzieher mit sich und zieht in regelmäßigen Abständen sämtliche Verbindungselemente nach, bis er die Brille im Restaurant vergisst, sie vom Tisch fällt und bricht, oder sich jemand auf die Gläser setzt.

Softcore-Version:

Herold erfreut sich ein paar Tage an der Brille, bis diese plötzlich zu rutschen beginnt, weil sich ein oder mehrere Teile lockern.
Nun interessiert er sich zum ersten Mal für die Herkunft der Brille und entdeckt, dass es sich um italienisches Design handelt. Darauf flucht er laut, schwört sich, nie wieder italienischen Dreck zu kaufen, führt ab sofort in der Geldbörse einen Optiker-Schraubenzieher mit sich und zieht in regelmäßigen Abständen sämtliche Verbindungselemente nach, bis er die Brille im Restaurant vergisst, sie vom Tisch fällt und bricht, oder sich jemand auf die Gläser setzt.

(Beiden Versionen ist gemeinsam, dass die Zeitspanne von einem Sonnenbrillenkauf bis zum nächsten Neuerwerb jeweils maximal 10 Monate beträgt.)

Aktuelle Version:

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Diese Brille (italienischer Schas) fiel letzten Sommer während eines Besuchs bei Freunden auseinander. Die Gastgeberin spendierte eine Schraube aus ihrem Brillen-Fundus, seitdem gibt es keine Beschwerden mehr.
Herolds Devise aber lautet: nie wieder italienisches Klumpert!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Wie in alten Zeiten

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Wenn der Hausbesorger (welch albernes Wort) mit dem aufmüpfigen Mietvolk nicht mehr zurecht kommt, entfließt seiner Feder, respektive seinem Drucker, ein quasi amtliches Schreiben. Er maßt sich Obrigkeit an, hebt den Zeigefinger, fordert zur Denunziation auf.

Aus Gesprächen mit dem übrigen Mietvolk weiß Herold jedoch, dass kein Hausbewohner den Wunsch nach einer derartigen Plakette geäußert hatte, sowie zwei rauchenden Mietern derartige Aufkleber ziemlich gleichgültig sind, ignorieren sie ja auch die Warnhinweise, die auf Zigarettenpackungen angebracht sind.

Da die Politik ohnehin bereits den Weg zum Überwachungsstaat beschritten hat, wird Herold nun vorschlagen, den gefährdeten Aufkleber mittels einer Webcam Tag und Nacht unter Beaobachtung zu stellen, damit es der Blockwart Hausbesorger dem werten Schelm im Falle des Falles richtig besorgen kann.

Donnerstag, 30. August 2007

Österreich ist uncool

DSC_1934a
Quelle: Kurier, Repro: Herold

Während Herold in einer Pizzeria in Mali Losinj saß, lauschte er fünf deutschen Youngsters, die sich am Nebentisch über ihr bevorstehendes Abitur sowie über Länder, die sie bereits bereist hatten, unterhielten.

"Ich war schon in England und Italien", erzählte ein Mädchen.
"Ich war schon in England, in Italien und in Frankreich, lizitierte das nächste Girl.
"Wir fahren alle drei Jahre nach Österreich", berichtete kleinlaut der einzige Jüngling der Runde.

Spontane Antwort einer mitfühlenden Seele am Tisch:
"Au Scheiße!"

Montag, 2. Juli 2007

Kroatien casht ab

Der kroatische Tourismus-Minister hat während der Bootsmesse Düsseldorf auf pathologisch-präpotente Art verlautet, Kroatien werde "kein Billig-Urlaubsland wie Österreich" werden.

Das bedeutet:
  • zusätzlich zu den generellen jährlichen Teuerungen von ca. 20 Prozent
  • jedes Jahr eine neue Abgabe (heuer "Bioabgabe"),
  • Ankerverbot in den Buchten während der Nacht (vermutlich ab nächstes Jahr), um die neu erbauten Marinas auszulasten,
  • ....... (irgendwas fällt den Kroaten immer noch ein).
sy

.
Herold verkauft daher sein Boot und wird sich für den Betrag, den er dafür erhält und die Ausgaben, die er dadurch in Zukunft spart, jedes Jahr einige schöne andere Luxus-Urlaube außerhalb Kroatiens leisten.

Donnerstag, 19. April 2007

In der Sonne liegen, ...

... Pinacolada trinken und nebenbei den Datenbank-Administrator machen: umsteigen, einsteigen, aufsteigen!

humb

870 KB YouTube-Video

Franzi N.: "Dank Humboldt hab ich meinen Gesellenbrief für die Schusterlehrabschlussprüfung in der Tasche, und jetzt hol' ich bei Bier und Stelze im Schweizerhaus die Matura nach."

Gitti A.: "Wenn das so einfach ist, mach' ich mit Humboldt den Hauptschulabschluss beim Frühjahrsputz. Und am Samstag Abend in der Disco bereite ich mich gleich auf die Prüfung für Psychologie (Theorie und Praxis) vor."

Mizzi T.: "Wenn das so einfach ist, lerne ich heute während dem Mittagsschläfchen die Vokabeln für das Chinesisch-Zertifikat (Mandarin)."

Weil das so einfach ist, lernt Herold jetzt wo er will, was er will und wie er will. Deshalb hat er sich gestern vorgenommen, im Sommer am Boot übers Wochenende nebenbei den Drehbuchautor zu machen.

Humboldt macht die Menschen schlau!

Montag, 19. März 2007

Lockvögeli

Jippi jaa jaa jippi jippi jeeeee - Herold nimmt zur Zeit im Sanitärbereich seiner Wohnung bauliche Änderungen vor. Infolgedessen ist er auf der Suche nach einem höhenverstellbaren WC mit beheizbarem Toilettendeckel sowie mit Schallschutz, wobei die Entscheidung noch aussteht, ob die Schüssel ein Flach- oder Tiefspüler wird. Zwar landen immer wieder Kataloge von diversen Baumärkten und Einrichtungshäusern in Herolds Postkasten, weil er aber jedes Produkt vor einem allfälligen Kauf auch haptisch prüfen will, überzeugt er sich lieber vor Ort persönlich vom Artikel seiner Wahl.

Letztes Wochenende standen also Einrichtungshäuser und Baumärkte zwecks Probesitzen auf dem Plan, wobei man unter anderen auf diesen Lokus mit der darüber befindlichen Aufschrift stieß:


wc1

Zum Schluss besuchte Herold auch noch IKEA und musste feststellen, dass die anbiedernde und flächendeckende Duzerei ("Wir sind eine große Familie") dort noch immer an der Tagesordnung ist:

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zum Vergrößern anklicken

Weil Herold jedoch bereits eine Familie hat und eine zweite weder braucht noch will, machte er sich bald wieder (ungewaschen) auf den Heimweg.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Live And Let Die

Die Todessehnsucht des Wieners ist kein Klischee. Der Wiener begeht Selbstmord in Raten - und zwar vorzugsweise mit Schnitzeln vom Schwein, paniert, und in Kokosfett frittiert. Pro Sekunde werden in Wien 2,75 Stück davon vernichtet.
schnitzel2
2.049.596, Stichtag 05.02.2007

Klein und bedeutungslos erscheint der Mensch, wenn ihn der Tod im Krieg ereilt.
Seit Anfang des Jahres wurden unter dem Deckmantel „Frieden“ 93,6 Mrd Euro in militärische Gewalt investiert.
ruestung2
93.678.085.322, Stichtag 05.02.2007

Der Jackpot wird aber erst nächstes Jahr geknackt: Für 2008 will Bush 622 Mrd Dollar Militärbudget. Davon könnten sich die Wiener noch so manches Schnitzel leisten.

(Fotos: Karlsplatz-Passage in Wien, die Zahlen werden ständig digital aktualisiert.)

Montag, 19. Juni 2006

Körperpflege auf Reisen

Gepflegte Männer liegen im Trend, wirken sympathisch und fühlen sich in ihrer Haut wohl.
Herr Herold nimmt deshalb auf jede Reise alle seine Kosmetikutensilien mit:

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Herr H. benützt Shampoo und Seife des jeweiligen Hotels, daneben Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierschaum, Rasierklinge, und Mundwasser sowie Aftershave in abgefüllter Reisegröße.


Gepflegte Frauen liegen im Trend, wirken sympathisch und fühlen sich in ihrer Haut wohl.
Jede Frau weiß: Schönheit kommt (nicht nur) von innen, Frau Herold nimmt aber trotzdem auf jede Reise nur das Wichtigste mit:

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Frau H. verwendet PH-neutrale Körperseife und ein spezielles Shampoo, sowie fürs Gesicht Reinigungsgel und Gesichtstonic. Bodylotion und je eine Gesichtscreme für Tag und Nacht sowie Augencreme runden die Basics ab. Ein geruchsneutrales Deo (auf das auch Herr Herold zugreift), Zahnbürste, -pasta, -seide und Mundwasser sind tägliche Musts sowie Haarbürste und Haarwachs für die Frisur. Etwas Make-up und ein Parfum runden die morgendliche Pflege ab.

Edit Herr H.:
Die Kosmetikutensilien von Frau H. betragen ca. ein Drittel des Gesamtvolumens bzw. Gesamtgewichts des Reisegepäcks. Herr H. hat dafür zum Ausgleich technisches Equipment dabei, wie Fotoapparate, 20 GB MP3-Player, sowie Ladegeräte für die Akkus derselben, und ein umfangreiches Schweizermesser, mit dem er Frau H. bei Bedarf aus der Patsche hilft.

Auf Grund des anwendungsintensiven Kosmetikzubehörs von Frau H. gewinnt Herr H. am Morgen stets eine zusätzliche halbe Stunde Schlaf und kann so gestärkt den Tag in Angriff nehmen, während Frau H. bereits ihren halben Tagesenergiebedarf verbraucht hat, wenn sie trällernd das Badezimmer verlässt.
logo

Herold

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