schelmereien

Donnerstag, 30. April 2009

Wo Milch und Honig fließen

Mit einer PR-Show, die ihresgleichen sucht, promoteten gestern Bauern aus so ziemlich allen Bundesländern auf dem Heldenplatz ihr neues Produkt „Faire Milch“:

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Fast so bunt wie bei der Loveparade, aber wesentlich fröhlicher, ging es unter Begleitschutz der Polizei bei der Ring-Rund-Fahrt zu:

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Dass Milchbauern – wie so oft angenommen - keinen Mercedes fahren, beweisen die schlichten Arbeitsgeräte, mit denen der Konsument gemolken werden soll:

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Herold, der bis jetzt hauptsächlich fettreduzierte Milch getrunken hat, wird jedenfalls in den Kühlregalen nach dem neuen Produkt Ausschau halten und ist auf den molkigen Abgang schon sehr gespannt.

Montag, 2. März 2009

Hopfen und Malz - Gott erhalt's!

Bei der letzten großen Restaurierung der Sixtinischen Kapelle wurde die Freskomalerei eines irischen Meisters freigelegt, der sich offensichtlich Michelangelo zum Vorbild genommen hat. Diese Szene - eine einfache aber äußerst dramatische Komposition - zeigt Adam, als er zum ersten Mal bemerkte, wie schön es im Paradies war:

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zum Vergrößern anklicken

Weil die Kirche jedoch die Bibel nach eigenen, weitaus strengeren Vorstellungen auslegt und auch das dargebotene Bier nicht unbedingt den bayerischen Hausmarken entspricht, wurde von Papa Ratzinger eine Überarbeitung des Freskos in Auftrag gegeben.

Und die Moral von der Geschicht:
Verachtet deutsche Biere nicht!

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Gen-Pilze in Wien

In Zeiten, in denen unsere lieben Nachbarn mit Gammelfleisch übers Ohr gehauen werden und bei Lebensmitteldiskontern hochgiftige Bio-Hirse im Regal zum Verkauf steht, kommt saisonbedingt die nächste Schreckensnachricht: genmanipulierte Pilze in der Wiener Innenstadt!

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Offenbar scheuen skrupellose Unternehmer um des Gewinnes willen nicht davor zurück, uns jetzt auch noch den Appetit auf die köstlichen Schwammerln zu verderben.

Montag, 9. Oktober 2006

Versicherungsmathematik

Sicher haben auch Sie sich schon gefragt, in welche Kanäle Ihre Versicherungsbeiträge für Leben, Krankheit, Unfall, Altersvorsorge etc. fließen.

Den Großteil Ihrer Prämien fressen jedenfalls der Bau der Assekuranz-Paläste sowie die Sozialleistungen der Versicherungsangestellten.

Ein weiterer Teil versickert in Give-aways, wie zum Beispiel in Spielbälle:

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Möglicherweise haben Sie jetzt den Eindruck , dass Versicherungen zu viel Gewinn machen, sind aber noch nicht hinter das System gekommen.

Herold möchte Ihnen daher das Geschäftsprinzip einer erfolgreichen Versicherungsgesellschaft am Beispiel „Spielball“ erklären:

Der Kunde erhält in der ersten Stufe kleine Bälle. Sobald er sich jedoch beim Jonglieren die Finger verletzt, beansprucht er die Unfallversicherung. Wegen der nun häufig auftretenden Unfälle und der auszuzahlenden Beträge befindet sich die Versicherung nicht mehr in der gewinnträchtigen Zone. Fakt: Die Prämien werden erhöht und aufgrund der resultierenden Mehreinnahmen kann wieder vermehrt investiert werden – in größere Bälle.

Das Endprodukt in dieser Kette ist der Medizinball, der dem Kunden schließlich auf den Kopf fällt und ihm das Genick bricht, was wiederum zur Erhöhung der Beiträge für die Sterbevorsorge führt. Nun, Tote können keine Versicherungsansprüche mehr stellen – daher fährt ab diesem Zeitpunkt die Versicherungsgesellschaft kräftige Gewinne ein, die dann in Spielbälle angelegt werden, und das Geschäft nimmt wieder seinen Lauf.

Montag, 18. September 2006

Bestuhlung & Design

Gestern spazierte Herold mit Freunden in der näheren Umgebung Wiens und entdeckte in einem an das Stift Klosterneuburg angrenzenden Seitenhof den bisher kaum der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Stuhl des Prälaten, den er sofort für Sie fotografiert hat:

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Neue Materialien und innovative Herstellungstechniken, vereint mit individueller Form- und Gestaltgebung, stellen eine perfekte Symbiose von Design und Material dar. Als formgewordene Ästhetik wurde dieses Sitz-Ensemble auch prompt mit dem "design award 2005" ausgezeichnet. (inspired by twoblog)

Donnerstag, 20. Juli 2006

Das Sommerloch

Die Ansichten über Löcher im Allgemeinen gehen weit auseinander: Während Frau Idoru zum Beispiel meint, dass Löcher das Interessantere sind, findet Tantchen Perdi Löcher generell uninteressant und steht mit ihrer Auffassung in krassem Gegensatz zur Hobo'schen Überzeugung.

Leider hat dieses Jahr Bruno den Beginn des Sommerlochs erheblich verzögert und die Fußball-WM hat das Ihre dazu beigetragen, jetzt aber ist es endlich so weit: Das Sommerloch ist da!

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Viele Blogger sind bereits hineingefallen und sitzen darin auf ihren mehreren Wochen alten Beiträgen fest. Und obwohl sich so mancher für die Politik das ganze Jahr lang ein Sommerloch wünscht, bleiben viele Fragen offen:
Wer ist Schuld am Sommerloch, und wäre die Klärung dieser Frage nicht ein lukrativer Job (zB für Rechtsanwälte oder Aufdeckjournalisten)?

Zu den Hauptverdächtigen als Verursacher gehören jedenfalls die Chinesen, und zwar deshalb, weil sie in Peking dauernd Reissäcke umfallen lassen und damit im Sommer die aufregendsten Meldungen liefern.

Donnerstag, 30. März 2006

Coole Karren

Weil Herr Twoblog während des Wien-Treffens mit seinem Oldtimer durch die Stadt kutschieren wird, hat sich auch Herold in den letzten Wochen um ein adäquates Gefährt umgesehen, damit er Ende Mai den Besuch aus der Schweiz standesgmäß im Konvoi über die Ringstraße geleiten kann.

Letzten Montag, als sich die Frühlingssonne endlich wieder ihren Weg zur Erde bahnte, spazierte Herold durch die Stadt und entdeckte ein Grundstück, auf dem Gebrauchtwagen feilgeboten wurden. Interessiert betrat er das Gelände und sah sich ein wenig um, als er ein seltsames Schnäppchen entdeckte:

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Während Herold noch über das Preis/Leistungs-Verhältnis des Schlittens sinnierte, kam auch schon der Verkäufer aus seinem ebenfalls auf diesem Platz parkenden Wohnwagen-Büro.
Seiner Erscheinung nach hatte der gute Mann bereits den Beruf eines erfolgreichen Pferdehändlers auf dem Anatolischen Hochland ausgeübt, bevor sich sein Heimatland um eine Mitgliedschaft in die EU beworben hatte, und als cleverer Verkaufsstratege baute er sofort eine Vertrauensbasis zum Kunden auf, indem er die freundschaftliche Anrede wählte: “Suchst du Auto?“
Herold bejahte und stellte die Frage nach der Bedeutung von „wie ist“ auf der Preisauszeichnung.
“So wie vor dir steht - hast du alles drinnen was du brauchst", war die einleuchtende Auskunft und auch Sie, werter Besucher, werden zugeben, dass es so eine Komplettausstattung um diesen Preis nicht alle Tage gibt.

Auf dem Heimweg blieb Herold dann auch noch vor einem Autosalon auf der Ringstraße stehen, wobei er dieses Wagens ansichtig wurde:

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Herold hat schließlich den Erwerb dieses Oldtimer-Bentleys in Erwägung gezogen, auch wenn er den Preis nicht aus dem Portmonai auf den Ladentisch legen kann, sondern dafür die Portokasse leeren müsste. Sintemal eine wesentlich ausführlichere Auflistung der Ausstattungsdetails vorliegt, als die lapidare Feststellung „wie ist“.

Donnerstag, 2. März 2006

gelbes Pentagramm

Während seines Winterurlaubs wanderte Herold in frischer Bergluft durch das Gebiet des tief verschneiten Hochschwabs.

So spazierte er unter anderem an Hochlandrindern vorbei

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und an romantisch verschneiten Berghütten:

P1000309

Was Sie aber wirklich interessieren wird: Herold hat nur knapp das persönliche Treffen mit einem der wahrscheinlich international besten Schneebrunzer verpasst.

Für unsere deutschen Freunde: „Schneebrunzer“ (nicht zu verwechseln mit dem täuschend gleich klingenden „Stehbrunzer“) ist ein österreichischer Fachausdruck und kann als allgemeines Schimpfwort gebraucht werden. Leider wird bei der Verwendung des Terminus aber selten bedacht, dass Schneebrunzer nur im Winter angetroffen werden können, da sie im Sommer kaum sichtbare Spuren hinterlassen.

Herolds stieß bei seinem Anstieg Richtung Baumgrenze nämlich auch auf bemerkenswert große Fußspuren, denen er so lange folgte, bis sich die Fährte im wahrsten Sinne des Wortes im Schnee verlief:

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Wie Sie unschwer erkennen können, war hier ein wahrer Meister seines Faches am Werk. Beim in-den-Schnee-pinkeln genügt es nämlich nicht, nur die Windverhältnisse zu berücksichtigen. Der Sportler darf auch keine Scheu vor Geometrie – und hier zum Beispiel vor Sinuskurven – haben. Außerdem muss Mann auf dem Gebiet der Kryptographie und Steganographie bewandert sein.

Schneebrunzen ist heutzutage noch nicht sehr bekannt und wird vorwiegend in Wintersportregionen ausgeübt. Herold wäre jedenfalls nicht überrascht, würde sich dieser Elitesport schon bald zu einer Olympischen Disziplin entwickeln.

P.S.: Schniedelwutzing ist zum Erlangen der Grundkondition sicher eine gute Vorübung für diesen Sport.

Montag, 5. Dezember 2005

Geld stinkt nicht

Herold hat gestern von seiner Mami Taschengeld für Weihnachtseinkäufe ausgefasst:

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Da bei Mami seit neuestem ein Typ mit Sonnenbrille und prall gefüllter Reisetasche ständig aus und ein geht und es in ihrer Wohnung immer nach Geld riecht, war er vorsichtig. Immerhin hatte er von einem Geldwäsche-Seminar noch folgendes Organigramm in Erinnerung:

orni


masch
Weil nämlich seine Mami bei
der Übergabe so komisch
gekichert hatte und er die
Mäuse ohne peinliche Fragen
und schiefe Blicke ausgeben
wollte, steckte er den Betrag
zuerst einmal in die
Waschmaschine.

Nach Entnahme der gereinigten Scheinchen bügelte er sie, sortierte sie nach Seriennummer und steckte sie schließlich in die Gesäßtasche seiner Cordsamthose.

Um keine verräterischen Spuren zu hinterlassen, gab er den Betrag gemäß linker Spalte des obigen Organigramms aus.

Was hätten Sie mit dem Geld gemacht?

(einsortiert in: Herolds Schelmereien)

Dienstag, 15. November 2005

Chef sein

Herold dienen Seminare auch als Auszeit, so kann er durch neu gewonnene Erkenntnisse Betriebsabläufe aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Letzte Woche besuchte er im Auftrag der Geschäftsleitung folgendes hochkarätige und kostenintensive zweitägige Seminar:

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Bewirtung sowie Unterbringung im Tagungshotel waren hervorragend und entsprachen dem Preisniveau.

Besonders freute sich Herold jedoch darüber, dass er dieses Seminar ohne Sonnenbrand überstanden hat und dass er, weil der Chef des Referenten nicht anwesend war, als Draufgabe in den Genuss eines genuschelten Vortrages kam, der Erinnerungen an alte Hans-Moser-Filme aufleben ließ.

Im Hotelzimmer blieb allerdings Herolds Testhaar auf dem Nachtkästchen unbeachtet, der Aufguss in der Sauna ließ zu wünschen übrig und über den Baarkeeper lästerten ohnehin alle TeilnehmerInnen.

Während des Workshops kam Herold jedoch zur Überzeugung, dass es in jedem Betrieb zu viele Menschen gibt, die führen wollen und zu wenige, die für die Tätigkeit des Geführtwerdens vorhanden sind. Daher kehrte er mit neuen, frischen Ideen zurück in den Alltag und entwarf folgendes Modell, bei dem jeder ohne Vorgesetztenfunktion führt, aber auch geführt wird:

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