speis und trank

Donnerstag, 25. September 2008

Seid wie die Kinder

Denn Kinder sind die Zukunft des Ganzen.

Wer Kinder beobachtet, wie sie neue Fertigkeiten erwerben, wird nicht umhin kommen, die kleinen Racker zu bewundern. So hat dieses Mädchen eigenständig die Vorteile der Nahrungsaufnahme ohne Hilfsmittel entdeckt:

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Angesichts der Herausforderung Klimawandel bringt Napffütterung nicht nur reduzierte Umweltverschmutzung durch Weglassen von Waschmitteln für die Besteckreinigung mit sich. Gemäß dem Slogan „du isst, was du riechst“ wird auch das olfaktorische System stimuliert, das bei vielen Erwachsenen infolge optischer und akustischer Reizüberflutung verkümmert ist.

Montag, 1. September 2008

Eine Jause für die Pause

In Wien beginnt heute wieder die Schule und damit die Qual der Wahl, was Eltern ihren lieben Kleinen zum Essen einpacken sollen.

Wer seinem Kind eine „gesunde Jause“ mitgibt, läuft in Gefahr, dass ein Mitschüler dieselbe gegen eine „lila Pause“ eintauscht, während es bei umgekehrter Vorgangsweise leider keine Tauschgarantie gibt.

Der Betreiber dieses "Drive-Inn" hat die Marktlücke jedenfalls erkannt. Um 1,67 Euro gibt es hier außer einem Apfel alles, was den Blutzucker schnell steigen lässt:

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Montag, 18. August 2008

Der kleine Happen zwischendurch

Während unsere Mitbewohner aus dem anatolischen Hochland in diesen Tagen Grill-Sessions an der Neuen Donau feiern, favorisieren Picknick-Freunde romantische Wiesen rund um die Steinhofgründe oder den Wilhelminenberg.

Den ultimativen Tipp für Menschen, die gerne Ameisen, Wespen, Blüten und Blätter in ihrem Essen haben, liefert jedoch diese indische Familie:
Wenn's einmal schnell gehen soll, fahren Sie doch einfach mit Kind und Kegel zum nächsten Einkaufszentrum und relaxen Sie an so einer schönen Stelle mit toller Aussicht und nicht zu vielen Leuten!

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Donnerstag, 15. Mai 2008

Fressen und gefressen werden

Fleischkonsum ist ohne Tiermord unmöglich. Viele Tiere gäbe es jedoch gar nicht, wenn wir sie nicht verspeisten. So hält zum Beispiel kaum jemand ein Huhn als Haustier, obwohl dieses mit seiner Intelligenz sowohl Hund als auch Katze überlegen ist.

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Viele Vegetarier begründen ihre Haltung mit einer spirituellen Einstellung zur Schöpfung, lassen dabei aber außer Acht, dass das Leben (sowie der Tod) auch für die meisten Menschen hart und ungerecht ist.

Welche Art Fleisch wir essen, hängt auch von der Kultur ab, in der wir leben, und oft ist es gerade die Art der Tötung (schächten, kochen des lebendigen Hummers, ....), die den Wert des Fleisches ausmacht.

Warum aber essen Vegetarier dann ausgerechnet den Fleischfressern nachgebaute Speisen, wie Wiener Schnitzel und Gulasch?

Montag, 7. April 2008

Pimpel gefällig?

In Anbetracht der Berichte über die letzten Weinskandale in Italien greift Herold zur Zeit wieder verstärkt auf einheimische Weine zurück und hat vom Grünen Veltliner, der eine österreichische Spezialität ist, mehrere Flaschen Pimpel (Schweizer sagen „Schnäbi“ dazu) erstanden:

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Dieser Rebensaft, bei dessen Anblick sowohl Männer als auch Frauen jubeln, schmeckt zart, fruchtig sowie würzig und hat gleichzeitig Dichte und Eleganz.

Für diejenigen unter Ihnen, die keine Ausbildung zum Weinakademiker absolviert haben: Jeder ist für sich selbst der beste Fachmann, denn nur Sie können beurteilen, welche Sorte Ihnen am besten schmeckt.

Wein ist jedenfalls gesund, aber mit dem Grünen Veltliner verhält es sich wie mit jedem anderen Alkohol: Wenn Sie zu viel davon trinken, wird es mit dem Pimpel auch nicht mehr funktionieren.

Montag, 7. Januar 2008

Der beste Start in den neuen Tag ...

... ist ein gesundes Frühstück!

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Nach der schweren Gans sowie der weihnachtlichen Völlerei stehen bei Herold seit heute wieder leichte und bekömmliche Speisen auf dem Programm.

Während der Überlegungen, wie ein gesundes und wohlschmeckendes Frühstück zusammenzustellen sei, stieß Herold bei Durchsicht des Kühlschrankes auf eine schlichte, 1 kg schwere Blechdose mit Beluga-Kaviar, ein Weihnachtsgeschenk seines Erbonkels Piotr. Mit diesem einfachen Gericht entfiel auch jedes Kochen, sodass sogar noch genug Zeit für einen liebevoll gedeckten Tisch und das Öffnen einer Sektflasche blieb.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Die perfekte Weihnachtsgans!

Falls Sie, werte(r) Leser(in), alle Jahre wieder Zweifel haben, ob Ihre Weihnachtsgans auch wirklich zart und saftig wird, sollten Sie sich speziell für Physik interessieren.

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1. Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Radius des Tieres und dem Gewicht desselben, woraus sich ableitet: Der Radius der Gans (man betrachte diese als Kugel) ist proportional zur dritten Wurzel der Masse, woraus folgende Formel resultiert:
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2. Die Bratdauer verhält sich proportional zur Backrohrtemperatur und der Masse der Gans. Mit Hilfe der Thermodynamik können Sie die erforderliche Bratdauer berechnen. Da jedoch die Formel hiefür etwas kompliziert ist, wird Ihnen die folgende Näherungsgleichung sicher gute Dienste leisten:
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Falls Sie jedoch trotz dieser mathematischen Hilfsmittel, die für ein gelungenes Bratergebnis sorgen, unsicher sind, schieben Sie die Gans wie gewohnt ins Rohr, genehmigen Sie sich ein ausreichend großes Glas Rotwein, saufen Sie sich die Gans schön und erklären Sie dann Ihren Lieben, dass Sie für läppische Grundrechnungsarten am Weihnachtsabend einfach keine Zeit haben. Man wird Ihnen dann zwar wie jedes Jahr verzeihen, trotzdem aber insgeheim hoffen, dass Sie sich endlich einen Taschenrechner mit Exponentialfunktion zulegen.

Montag, 12. November 2007

Heiße Maroni!

Mit Beginn der Wintersaison sind auch die Maronibrater nicht mehr aus dem Wiener Stadtbild wegzudenken. Die oft top-modisch gestylten Verkäufer machen mit ihren schwarzen Öfen gute Geschäfte und obwohl die gerösteten Kastanien alles andere als billig sind, ist es ein alter Brauch, dass sowohl schlechte als auch verbrannte Dinger im Stanitzel landen.

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Übrigens: Maroni sind gesund und machen (fettarm) glücklich, weil sie die Produktion des Glückshormons Serotonin fördern. Außerdem enthalten sie Vitamin C, B sowie Kalium und stärken somit die Nerven.

Zum Schluss noch exklusiv für Herold-Leser ein Maroni-Tipp zum 31. Dezember: Wenn Sie zum Jahreswechsel eingeladen sind und es knallen lassen wollen, erhitzen Sie die Edelkastanien in der Mikrowelle oder im Backrohr, jedoch ohne sie vorher einzuritzen. Diese wirkungsvollen und preisgünstigen Kracher machen die Feier zu einem Event, an das Ihr Gastgeber noch lange denken wird.

Donnerstag, 15. März 2007

Zwischen Niere und Milz passt immer noch ein Pils!

Wenn es um das Staatsgetränk Bier geht, hört für Herold der Spaß auf. Der Gerstensaft ist gut fürs Hirn, hilft dem Magen und gilt als Medizin bei Gicht, Nierenkrankheit, Schlaflosigkeit und anderen Wehwechen. Das alles wussten wahrscheinlich auch schon die alten Ägypter, die sich das blonde Gold von nackten Mägden servieren ließen.

Was dem deutschen Biertrinker München, ist dem österreichischen Kindberg. Als Herold letzte Woche in diesem steirischen Dorf Halt machte, entdeckte er auf der Speisekarte das berühmte, aber seltene Sauschneiderbier, dessen Rezeptur noch aus der Wikingerzeit stammt.

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Herold probiert gerne neue Biersorten. Diese Spezialität hätte er sich aber nur mit einem „Bierwärmel“ gegönnt.

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Donnerstag, 9. November 2006

Der sechste Himmel

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Neulich hatte Herold etwas zu feiern und entschied sich für ein gemütliches Beisammensein im „Settimo Cielo“ (= "Siebenter Himmel") in der Wiener Innenstadt (Öffnungszeit 18.00 bis 24.00 Uhr).

Weil Herolds Muttersprache nicht Italienisch ist, war die Tischbestellung eine Hürde, an der das Projekt bei weniger Zeitpolster bereits im Planungsstadium gescheitert wäre. Nach ein paar Tagen rief aber doch noch der deutsch sprechende Padrone zurück, womit sowohl Tisch als auch Essen gesichert waren.

Nachdem die Gruppe um 18.30 Uhr vollzählig war und einen Aperitiv verdrückt hatte, wurden das viergängige Menü und der dazu passende Wein serviert. Während der Rebensaft jedesmal ungefragt nachgeschenkt wurde, gab es Probleme mit der Wasserbestellung, die immer wieder urgiert werden musste. Bei der Auswahl des Grappas (ca. 50 verschiedene Flaschen) konnten sich einige Gäste nicht sofort entscheiden, worauf der Kellner samt Wagen wieder entschwand und erst nach erneutem Ansuchen noch einmal mit seiner Grappa-Karre anrollte.

Als um 23 Uhr ein – zugegebenermaßen wohlgenährter – Kollege noch eine Käseplatte orderte, wurde die Bestellung zwar aufgenommen, aber nicht mehr geliefert. Und auf die Weinbestellung des aus sieben Personen bestehenden harten Kerns der Truppe um 23.45 Uhr kam überhaupt keine Antwort mehr.

Fazit: Obwohl die Gäste sowohl das Firmament über sich als auch den Stephansdom vor sich sehen, verspricht "Settimo Cielo" das Blaue vom Himmel bzw. fehlt diesem guten Restaurant noch einiges, bis es als „sehr gut“ bewertet werden kann.

PS: Der harte Kern ging um 24.00 Uhr noch in die Sky-Bar, der letzte Nachtschwärmer lag kurz nach 3.00 Uhr im Bett, und ein paar Stunden später, um 9.00 Uhr, saßen wieder alle (ohne Kopfweh) an ihrem Schreibtisch.
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